Mayonnaise – Aioli

Wichtig für die Herstellung veganer Mayonnaise ist, dass die Flüssigkeit die mit dem Öl emulgieren soll, genug Eiweiß und Lecithine hat.
Sojamilch eignet sich dafür ganz wunderbar. Am besten eine, die nichts anderes als Sojabohnen und Wasser in der Zutatenliste stehen hat. Die funktionieren bei mir immer. Andere Pflanzenmilch – Hafer, Mandel etc – sind leider nicht geeignet. Auch habe ich schlechte Erfahrung mit Sojamilch mit zugesetztem Calcium gemacht.

Wer es Sojafrei haben möchte, kann stattdessen auch Aquafaba (Wasser von Dosenbohnen) nehmen. Damit funktioniert es genauso. Da das aber dann meist gesalzen ist, mit dem nachsalzen sparsam sein.

Die Temperatur von Sojamilch und Öl ist nicht wichtig. Man muss es auch nicht langsam hinzufügen.

Ich habe früher einen einfachen Mixer wie diesen hier verwendet: KLICK
Mittlerweile mache ich es im Mixeraufsatz meiner Kenwood Chef.
Es funktioniert natürlich auch mit einem Pürierstab.

Die Mayonnaise passt zu Pommes, kann aber auch gut als Grundlage für andere Soßen herhalten.

Mayonnaise – Aioli

Einfaches Rezept für Mayonnaise oder Aioli

  • Pürierstab oder Stabmixer
  • 80 ml ungesüßte Sojamilch
  • 200 ml Rapsöl (ganz einfaches geschmacksneutrales, nichts kaltgepresstes, das schmeckt man durch)
  • 1 TL Zitronensaft oder Essig
  • 1 TL Senf
  • Salz & Pfeffer

Für Aioli

  • Knoblauch
  1. Alle gewünschten Zutaten in den Mixer geben (oder ein hohes Gefäß wenn man den Pürierstab verwendet)

  2. Kurz durchmixen

Wenn die Mayo zu flüssig ist, müsst ihr in die Fehleranalyse gehen.

Habt ihr Sojamilch verwendet? Mit Getreidedrinks funktioniert es nicht aufgrund des fehlenden Lecithins. 

Ist sie trotzdem zu flüssig?

Schaut euch die Masse gut an. Ist sie glänzend oder eher matt?

Glänzend: Teelöffelweise Sojamilch dazu geben und weitermixen

Matt: Teelöffelweise Öl dazu geben und weitermixen


 

Beilage, Dip, Dressing, Partyfood
Amerikanisch, Deuschland
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9 Antworten zu “Mayonnaise – Aioli”

  1. […] Wenn es bei uns Döner gibt, kommt sofort meine Tochter um die Ecke – „Mamamamamaa mach bitte die rosa Soße!“. Immer gerne! Ich mag sie auch sehr gern und als Ergänzung zum Tzatziki/Cacik schmeckt sie im Döner super. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber bei uns muss der Salat im Fladenbrot in der Soße schwimmen. Ich habe in der Dönerbude meines Vertrauens gefragt, wie sie die Cocktailsoße machen. Knoblauchjoghurt, Mayo und Ketchup. Das ist ja leicht! Natürlich gibt es da unterschiedliche Rezepte – manchmal sind sie auch Currylastig (eventuell wird dann Curryketchup genutzt?!). Hier gibts jetzt jedenfalls meine Version der veganen Döner Cocktailsoße. Man kann natürlich auch selbstgemachte Mayo zur Zubereitung nutzen, Das Rezept dafür findet ihr hier: KLICK […]

  2. […] Ein Eiersalat ohne Eier? Das geht! Dank Kala Namak schmeckt es auch täuschend echt. Kala Namak ist indisches Steinsalz und schmeckt schwefelig nach Ei. Da es aber dennoch Salz ist – und wir alle zu viel Salz konsumieren – dosiert es vorsichtig und salzt damit lieber nach. Normales Salz braucht ihr nicht mehr verwenden. ‚Für das Rezept braucht ihr bereits gekochte Nudeln. Daher eignet es sich gut um Reste vom Vortag zu verwerten. Vollkornnudeln schmecken sogar noch einen Ticken besser in diesem Rezept. Majonnaise könnt ihr natürlich gerne selbst machen. Das entsprechende Rezept findet ihr hier: KLICK […]

  3. […] Dieser Krautsalat ist eher wie ein typischer Cole Slaw. Das Dressing enthält viel Majo und saure Sahne, Schmand, Creme Fraiche, Sour Cream – viele ähnliche Produkte mit verschiedenen Namen. Nehmt das, was ihr am liebsten nutzt. Ich habe Creme Vega benutzt. Sojajoghurt funktioniert aber auch. Den am besten vorher abtropfen, sonst wird es zu flüssig. Vegane Majo könnt ihr natürlich selber machen. Das Rezept findet ihr hier: KLICK […]

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